Kategorie: Aus der Praxis

Rasch installieren

Apple hat Updates für das iPhone, iPad, Mac und die Apple watch veröffentlicht.
Es heißt: „Dieses Update bietet wichtige Sicherheitskorrekturen und wird für alle Benutzer empfohlen.“
Insofern gehe ich der Empfehlung nach und rufe auf, iOS 16.6.1, iPadOS 16.6.1, macOS 13.5.2 und watchOS 9.6.2 einzuspielen.

In der Woche haben sich auch die Updates für macOS Big Sur 11.7.10, macOS Monterey 12.6.9, iOS 15.7.9 und iPadOS 15.7.9 dazu gesellt.

Hier gibt es Lücken in der Bildverarbeitungsroutine ImageIO, die über ein manipuliertes Bild zur Ausführung unerwünschten Codes gebracht werden kann.

a wie Update: Rapid Security Response von Apple

Gestern hat Apple eine neue Technik für die Software Updates offentlich gemacht. Der neue Mechanismus kann Sicherheitslücken auch unabhängig von größeren Betriebssystem Updates beheben.
Die Updates werden mit über die in iOS, iPadOS und macOS integrierte Softwareupdate-Funktion zum Download angeboten und standardmäßig automatisch installiert.
Erkennbar sind die eingespielten Updates mit der sogenannten Rapid Security Response (RSR) Methode, auf Deutsch „schnelle Sicherheitsmaßnahmen“, an der Bezeichnung.
So heißt nun die iOS-Version „iOS Security Response 16.4.1 (a). Apple markiert die Aktualisierung mit Buchstaben.

Vorteil von RSRs

Nach dem Einspielen der schnellen Sicherheitsmaßnahmen zeigt sich, dass der Mac viel schneller startet, als man ihn von normalen Updates gewohnt ist. In einigen Fällen soll sogar ein Neustart nicht zwingend notwendig sein.
Mindestvoraussetzung sind iOS und iPadOS 16.4.1 sowie macOS 13.3.1.

Ein guter Schritt in Richtung Vereinfachung im Umgang mit relevanten Updates ist getan.
Es bleibt spannend, wie es weiter geht.